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6789 Ergebnisse

  • NE-Metallegestern

    Etwas Zuversicht trotz Krise

    Die Metallmärkte bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau, das Geschäft bleibt schwierig. Sorgen bereiten vor allem die steigenden Finanzierungskosten, denn hohe Metallpreise bedeuten vor allem, dass der Handel länger und mehr vorfinanzieren muss.

  • NE-Metallegestern

    Kreislaufwirtschaft ohne Kompass

    Die Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüssel für Ressourcenschutz, Klimaneutralität und eine sichere Roh-stoffversorgung der Industrie. Doch ein zentrales Problem bleibt bislang ungelöst: Für viele Metallströme fehlen belastbare Daten über Mengen, Qualitäten und tatsächliche Recyclingpfade. Die Analyse „Data requirements for a successful circular economy" des Umweltbundesamts und der Deutschen Rohstoffa-gentur zeigt, dass entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhebliche Informationslücken bestehen.

  • Klimaschutzgestern

    Kreislauf oder Kollaps

    Der Global Environment Outlook 7 der Vereinten Nationen beschreibt die Umweltkrisen unse-rer Zeit mit ungewohnter Klarheit und weist der Kreislaufwirtschaft dabei eine Schlüsselrolle zu. Abfall, Materialien und Stoffströme erscheinen nicht länger als Randthemen der Umwelt-politik, sondern als zentrale Stellschrauben für Klima-, Ressourcen- und Biodiversitätsschutz. Der Beitrag ordnet die Kernaussagen des Berichts ein und zeigt, warum leistungsfähige Material- und Abfallsysteme zur strategischen Infrastruktur einer nachhaltigen Wirtschaft werden.

  • Batteriengestern

    „Mischende Pyrolyse" als zukunftsweisender Weg

    Beim Recycling von Lithium-Ionen-Batterien bilden thermische Verfahren eine wichti-ge Stellschraube für die Rückgewinnungsquoten kritischer Rohstoffe. Aktuell unter-sucht die RWTH Aachen im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprojekts die opti-mierte thermische Konditionierung unter Einsatz eines neuen Prototypen-Reaktors der Gebrüder Lödige Maschinenbau GmbH. Jetzt, zur Mitte der Laufzeit, liegen erste Ergebnisse vor: Sie belegen die großen Potenziale einer „mischenden Pyrolyse" bei der thermischen Vorbehandlung von Batteriematerialien.

  • Dekarbonisierunggestern

    CCU auf dem Prüfstand

    CCU und CCS gelten vor allem in schwer dekarbonisierbaren Branchen als wesentliche Instrumente zum Erreichen der Klimaziele. Allerdings ist der Aufwand für die Installation entsprechender Systeme hoch, ebenso der Energieverbrauch. Der Thinktank Industrielle Ressourcenstrategien hat in der Studie „CCU-Technologien: Status quo und Zukunftsperspektiven" untersucht, ob dezentrale und weniger energieintensive CCU-Verfahren eingesetzt werden können. Dabei liegt der Fokus weniger auf dem unmittelbaren Klimabeitrag, sondern vielmehr auf der Entwicklung wettbewerbsfähiger Technologien.

  • EUgestern

    Die wichtigsten Hebel

    Für das dritte Quartal hat die Europäische Kommission ein Gesetz zur Kreislaufwirtschaft angekündigt. Nun hat auch die Ellen MacArthur Foundation dazu Stellung genommen. Im Bericht „The EU Circular Economy Act-Key policy levers für Europe's Industrial Strategy" hat die Organisation ihre Vorstellungen für das Gesetz skizziert.

  • Dekarbonisierunggestern

    Das anthropogene Lager nutzen

    Viele Rohstoffe stehen und liegen im wahrsten Sinne vor unserer Tür. Genutzt wer-den sie aus einer Reihe von Gründen trotzdem nicht. Das soll sich nun ändern. Das Um-weltbundesamt hat mit der Entwicklung einer nationalen Urban-Mining-Strategie begonnen.

  • Entsorgungswirtschaftgestern

    Mythos Deponieboom

    Wie die Studie „Including Incineration in the EU-ETS: Potential Impact on Landfilling" von Dr. Dominik Hogg im Auftrag von Zero Waste Europe zeigt, ist die Sorge vor einer Rückkehr zur Deponierung durch die Einbeziehung der Müllverbrennung in den Emissionshandel weitgehend unbegründet. Vielmehr be-stimmen bestehende regulatorische Beschränkungen, steigende Deponieabgaben und strukturelle Marktbedingungen die tatsächlichen Stoffstromverschiebungen. Der CO₂-Preis wirkt dabei als zusätzli-cher, aber nicht dominanter Steuerungsmechanismus.

  • Kunststoffegestern

    Pflichtquoten verändern den Markt

    Der Bedarf an hochwertigen Rezyklaten steigt schneller als das Angebot. Sortierung, Recycling und Ver-arbeitung werden zu strategischen Engpassfaktoren. Laut der Studie „Waste recycling in Germany: The investment opportunity in the German recycling industry" von KPMG eröffnen sich für Investoren und Industrie zugleich neue Chancen.

  • Kunststoffegestern

    Kein entweder oder

    Das Kunststoffrecycling bleibt ein Problemfall in der Kreislaufwirtschaft. Nach Auffassung von Forschen-den der Hochschule Pforzheim muss das aber nicht zwangsläufig so bleiben. In der Studie „Abfallwirt-schaft 2.0 - Kunststoffkreislaufwirtschaft der Zukunft - Herausforderungen und Lösungsansätze" haben sie analysiert, was man besser machen sollte. Die Studie ist Teil des Forschungsprojekts präziSort.

  • Stahlgestern

    Recycling bringt Wohlstand

    Dass Stahl einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leistet, ist bekannt. Aber wie sieht der volkswirtschaftliche Beitrag der Branche aus? Diese Frage hat das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in der Studie „Volkswirtschaftliche Bedeutung der Stahlschrottrecyc-lingwirtschaft" im Auftrag der BDSV untersucht.

  • Entsorgungswirtschaftgestern

    Ein Emissionshandel für Abfall

    Die europäische Abfallpolitik steht an einem Wendepunkt. Trotz umfangreicher Regu-lierung und steigender Recyclingquoten verbleiben erhebliche Mengen an Restabfall, die deponiert oder verbrannt werden und damit sowohl Klima- als auch Ressourcen-ziele beeinträchtigen. Der Bericht „Marginalising waste: A trade scheme to reduce residuals", den Dr. Dominic Hogg für Reloop und Zero Waste Europe erstellt hat, un-tersucht die Konzeption eines EU-weiten Cap-and-Trade-Systems für kommunalen Restabfall als innovatives Steuerungsinstrument.

  • Ressourcenmanagementgestern

    Wege aus der Wertlücke

    Der „Circularity Gap Report 2026 - The Value Gap" von Circle Economy betont, dass die globale Ressour-cenproduktivität seit einem Jahrzehnt nicht mehr zunimmt. Es wird immer mehr Material verbraucht, ohne dass echte Effizienzgewinne erzielt werden. Der aktuelle Circularity Gap Report legt den Fokus da-her nicht mehr auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen. Vielmehr untersucht er das Ausmaß des ver-meidbaren Wertverlusts durch lineare und ineffiziente wirtschaftliche Praktiken.

  • Marktgestern

    „Kreislaufwirtschaft wird immer unattraktiver"

    Beim Witzenhausener Abfall- und Ressourcenforum nimmt traditionell auch die Wissenschaft über Abfall­wirtschaft und Recycling viel Raum ein. Trotzdem war im April in Kassel spürbar, dass die Branche sich vor allem politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Herausforderun-gen ausgesetzt sieht.

  • EUgestern

    Ein unklares Ergebnis

    Die Richtlinie für Einwegkunststoffe (SUP-Richtlinie) sieht vor, dass die Mitgliedstaaten regelmäßig über ihre Aktivitäten berichten müssen. Nun hat die Europäische Kommission die ersten Zahlen für das Jahr 2022 veröffentlicht.

  • Rund 142.000 Besucher kamen nach München. Die nächste IFAT Munich findet vom 29. Mai bis 1. Juni 2028 statt. Copyright: Messe München GmbH
    Markt11 Mai 26

    IFAT München mit neuen Rekorden

    Die IFAT Munich 2026 verzeichnet Rekordzahlen bei Ausstellern und Besuchern. Im Fokus standen Kreislaufwirtschaft, Ressourcensicherheit und resiliente Wasserinfrastrukturen.

  • Copyright: AGC
    Markt11 Mai 26

    Windschutzscheiben werden wieder Flachglas

    Reiling Glas Recycling und AGC Glass Europe führen Windschutzscheiben aus Produktionsabfällen in einen industriellen Flachglas-zu-Flachglas-Recycling-Kreislauf zurück.

  • Wie aus einer starken Idee ein Branchen-Innovator werden kann, zeigt das AZuR-Partner-Start-up BEAR-
Machines: Die Gründer entwickelten mit der halbautomatischen Nachprofilierungsmaschine BEAR-CUT eine echte Innovation, die Reifenleben verlängert, Ressourcen spart und CO₂-Emissionen senkt. Copyright: NRZ/Arno Borchers.
    Markt11 Mai 26

    Start-ups treiben Reifen-Kreislaufwirtschaft voran

    Das Netzwerk zählt nach eigenen Angaben mehr als 80 europäische Partner. Ziel ist es, Reifen möglichst vollständig im Kreislauf zu halten. Dazu gehören Reparatur, Nachprofilierung, Runderneuerung sowie mechanische und chemische Verwertung.

  • Copyright: SysTec
    Markt11 Mai 26

    Fahrzeugwaage digitalisiert Recyclinglogistik bei Schlenter

    Bereits zuvor setzte Schlenter eine PFREUNDT WK60-Radladerwaage mit angebundenem Webportal ein. Nun ergänzte das Unternehmen die bestehende Infrastruktur um eine stationäre Unterflur-Fahrzeugwaage. Ziel ist eine durchgängige und automatisierte Abwicklung der Materialströme.

  • Copyright: Stadler
    Technik11 Mai 26

    STADLERconnect auf der IFAT 2026

    Mit dem Messeauftritt rückte das Unternehmen die digitale Weiterentwicklung der Recyclingbranche in den Fokus. Stadler präsentierte Konzepte für datenbasierte Betriebsabläufe und vernetzte Anlagensteuerung. Dabei standen Anwendungen zur Verbesserung von Anlagenleistung, Verfügbarkeit und Prozessstabilität im Mittelpunkt.

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